Wussten Sie schon ...

Wussten Sie schon ...

... warum gerade Südjapan, die Schweiz und die USA für Youngtimer und Oldtimer immer wichtiger werden?

 

Als besonderer Aspekt ist das verschleißmildernde Tempolimit der Länder in Betracht zu ziehen. Zudem hat Daimler Benz bei Fahrzeugen, die für den Export gedacht waren, besonders hohe Qualitätsansprüche erfüllt. Gerade die Autos für die USA hatten 4 Jahre Werksgarantie, sie kamen von einem separaten Fließband und sowohl die Spaltmaße als auch die Verarbeitungsqualität wurden in jeder Hinsicht intensiv kontrolliert. Oft haben die für Japan produzierten Fahrzeuge eine zusätzliche Wax-Konservierung am Unterboden und in den Hohlräumen bekommen.

Dazu kommt, dass in den Staaten GERMAN CARS nicht einfach nur Gebrauchsgegenstände sind – man sieht das Fahrzeug als Familienmitglied und, wie in Japan, besonderes Statussymbol. Die meisten Exemplare sind handgewaschen, werkstattgepflegt, waren bereits ab Werk nahezu voll ausgestattet und wurden in liebevollen, exklusiven Farbkombinationen bestellt. Oft liegen auch nach 20 Jahren noch alle Rechnungen mit Neuwagenkaufvertrag vor.

Diese besondere Pflege, Liebe und Werterhaltung von schönen Automobilen zeichnet auch Schweizer Fahrzeuge aus – mit dem zusätzlichen Vorteil, dass die Doppelkennzeichen (zwei Autos können mit einem Nummernschild gefahren werden) dafür sorgen, dass besonders viele Oldtimer erhalten bleiben. Diese Argumente sprechen sehr für die beiden Länder als Lieferanten für unsere Oldtimer-Zukunft. Deutschland hat sich hingegen mit der „Umweltprämie“ die Zerstörung eines Anteils von potenziellen Youngtimern erlaubt.